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Ebene · Hangneigung · Kostenlos im BrowserAktualisiert

Hangneigungskarte der Alpen

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Inhalt
Kurze Antwort

Die Hangneigungsebene färbt jeden Hang in den Alpen nach Steilheit in fünf Klassen ein: 25–30°, 30–35°, 35–40°, 40–45° und über 45°, berechnet aus 10-m-Gelände in der Schweiz, Österreich, Frankreich und Italien, 2 m auf Abruf in der Schweiz, Österreich und Frankreich, 30 m in den Lücken. Von Skifahrern ausgelöste Schneebrettlawinen gehen meist an Hängen von 30° und steiler ab, deshalb ist das die erste Ebene, die du für eine Linie oder eine Aufstiegsspur prüfst.

3D-Block des Grand Combin de Grafeneire, 3 mal 3 km, mit der Hangneigungsebene: weißer Gletscher unter 25°, gelbe, orangefarbene und rote Flanken von 25° bis 45°, Schwarz über 45°
Grand Combin de Grafeneire, 3 × 3 km, am 14. Okt. 2026 aus der Karte exportiert, mit eingeschalteter Hangneigungsebene: Weiß unter 25°, Gelb 25–30°, Orange 30–35°, Rot 35–40°, Dunkelrot 40–45°, Schwarz über 45°. Gelände und Luftbild © swisstopo.

Was die Farben bedeuten

Die Grenzen bei 30° und 40° sind die der europäischen Gefahrenskala für steiles und extrem steiles Gelände, und ab 35° spricht das SLF von sehr steilem Gelände; die Karte ergänzt 25° und 45°. Unter 25° bleibt das Gelände ungefärbt. Jede Klasse ist eine Farbfläche ohne Abstufung, mit harter Kante, nie ein Verlauf, damit du eine Grenze auf der Karte ablesen kannst.

KlasseFarbeWas sie für einen Skifahrer bedeutet
Unter 25°Weiß (in der Karte ungefärbt)Unterhalb der Neigungen, bei denen Schneebretter üblicherweise abgehen. Lawinen aus steileren Hängen darüber können trotzdem in solche Hänge hineinlaufen.
25–30°GelbMäßig steil. Schneebretter gehen hier selten ab, aber prüfe, was darüber liegt.
30–35°Orange„Steil“ im Sinne des Lageberichts. Schneebrettlawinen lösen sich ab 30°; bei Gefahrenstufe 3 nennt der Lagebericht diese Hänge in den kritischen Expositionen.
35–40°RotSehr steil. Der Bereich, in dem die meisten von Skifahrern ausgelösten Schneebrettlawinen abgehen.
40–45°DunkelrotExtrem steil. Zusammen mit 35–40° der Bereich, in dem die meisten Unfälle passieren.
Über 45°SchwarzMeist Fels und Rinnen. Der Schnee geht eher als Lockerschnee ab, als dass er als Brett bricht, aber zwischen Felsbändern lösen sich trotzdem Schneebretter.

Warum die 30°-Grenze entscheidend ist

Die europäische Lawinengefahrenskala beschreibt die Gefahr pro Stufe anhand steiler Hänge, und steil heißt bei den Warndiensten steiler als etwa 30°. Bei Stufe 2 (mäßig) nennt der Lagebericht einzelne steile Hänge, bei Stufe 3 (erheblich) viele steile Hänge in den Expositionen und Höhenlagen, die er angibt. Mit der Hangneigungsebene übersetzt du den Lagebericht also ins Gelände: Schalte sie ein und schau, welche Teile deiner Linie 30° oder steiler sind, in den Expositionen, die der Lagebericht markiert.

Entscheidend ist nicht nur die Neigung unter deinen Skiern. Auch wenn du auf 28° stehst, kann sich an einer 38°-Walze darüber ein Schneebrett lösen und bis zu dir laufen, und ein Skifahrer auf einer flachen Terrasse unter einer steilen Flanke kann ein Schneebrett weiter oben auslösen. Deshalb betrachtet die SLABS-Analyse den steilen Teil der Hangfläche um einen Punkt (das 85. Perzentil ihrer Neigungen, im Umkreis von etwa 40 m) statt die Neigung am Punkt selbst. Mehr dazu unter „Was SLABS zeigt“.

Auflösung: was 10 m und 2 m zeigen

Die Karte beruht auf 10-m-Geländedaten für die Schweiz, Österreich, Frankreich und Italien und auf 30-m-Daten von Copernicus in den verbleibenden Lücken wie Berchtesgaden und Slowenien. Wenn du in der Schweiz, in Österreich oder in Frankreich hineinzoomst, lädst du über eine Schaltfläche 2-m-Gelände für diese Ansicht nach.

Die Auflösung bestimmt, was du siehst. Bei 30 m geht eine kurze steile Stufe im flacheren Gelände ringsum im Mittel unter, sodass eine 15 m lange Walze mit 40° als 32° erscheinen kann. Bei 10 m sind die meisten Walzen und Rinnen zu sehen. Bei 2 m siehst du kurze steile Stufen, kleine Felsbänder und die Form einer Geländewalze. Wo die Daten grob sind, zeigt die Karte einen Hinweis.

Im Gelände misst du mit dem Neigungsmesser am Hang, den du fahren willst. Die Ebene sagt dir, wo du hinschauen musst; sie ersetzt die Messung nicht.

Zusammen mit Exposition und Lawinengefahr

Drei Ebenen gehören zusammen: Hangneigung, Exposition und Lawinengefahr. Die Gefahrenebene zeichnet die heutige oder morgige Gefahrenstufe der europäischen Warndienste auf die Hänge, mit den kritischen Expositionen und Höhenlagen. Wechsle zwischen Hangneigung und Gefahrenebene oder klicke auf einen Punkt, um Höhe, Hangneigung und Exposition des Punkts sowie den vollständigen Lagebericht für diese Stelle zu sehen.

Entlang einer Route ist das Höhenprofil nach Hangneigung eingefärbt, und die Karte nennt die steilste Stelle, sodass du auf einen Blick siehst, wo die Spur so steil wird, dass du Spitzkehren brauchst, oder wo eine Abfahrt 35° überschreitet.

Grenzen

  • Die Neigung kommt aus einem Höhenmodell. Wechten, kleine Felsbänder und Felsstufen, die kürzer sind als die Auflösung, können fehlen, und auf Gletschern kann das Modell falsch liegen.
  • Die Hangneigung sagt nichts über die Schneedecke. Was ein 35°-Hang heute bedeutet, hängt vom Lagebericht, von der Exposition und vom Schnee ab.
  • Die Neigung sagt nichts über Wald. Dichter Wald verändert die Lawinensituation; die Winterrelief-Grundkarte zeigt den Wald separat.
  • Die Klassen haben harte Kanten; das Gelände nicht. Ein Hang, der mit 29° kartiert ist, kann an deinem Standort 31° haben.

Quellen

Fragen

Ab welcher Hangneigung gehen Lawinen ab?

Schneebrettlawinen, die Menschen auslösen, lösen sich fast immer an Hängen ab 30°, und die meisten Unfälle passieren zwischen 35° und 45°. Die europäische Gefahrenskala beschreibt die Gefahr anhand „steiler Hänge“, und das heißt Hänge über etwa 30°. Unter 25° lösen sich selten Schneebretter, aber Lawinen von oben können in solche Hänge hineinlaufen.

Wie genau ist die Hangneigungskarte?

So genau wie das Geländemodell dahinter: 10 m in der Schweiz, Österreich, Frankreich und Italien, 2 m auf Abruf in der Schweiz, Österreich und Frankreich, 30 m in einigen Lücken. Bei 10 m können kurze steile Stufen im Mittel untergehen. Nutze die Karte, um zu finden, wo du hinschauen musst, und miss die Neigung dann am Berg mit dem Neigungsmesser.

Deckt die Karte die ganzen Alpen ab?

Die Karte deckt die Alpen von Nizza bis Salzburg ab. Die Hangneigungsebene ist aus 10-m-Gelände für die Schweiz, Österreich, Frankreich und Italien berechnet und aus 30-m-Daten von Copernicus in den verbleibenden Lücken, zum Beispiel Berchtesgaden und Slowenien, wo die Karte einen Hinweis zeigt.

Ist die Hangneigungskarte kostenlos?

Ja. Die Hangneigungsebene ist wie alle anderen Ebenen kostenlos, mit einem kostenlosen Konto, im Browser.